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Mittwoch, 27. Juni 2007

Küsse im Theater

„Kissing like Juliet“ hieß das Theaterstück, welches das Flying Fish Theatre für die Klassen 8a, 8c, 9b, 10c und 10d in der Aula spielte.

Wer eine moderne Adaption des Shakespeare-Stückes oder ein poppiges Jugendtheaterstück erwartet hatte, war vielleicht zunächst etwas enttäuscht, denn „Kissing like Juliet“ erwies sich als voll von kulturhistorischem Tiefsinn. Doch die überzeugende schauspielerische Leistung und wunderschön gesprochenes Englisch machten es leicht, sich auf das Stück einzulassen, in dem es mindestens genauso viel um das Theater und das Theaterspielen ging wie um die Liebe. „Legt euere play stations beiseite und findet es selbst heraus,“ verlangte der Programmzettel – nicht nur das Küssen, sondern dass es eine spannende Angelegenheit ist, ein Theaterstück zum Leben zu erwecken.

Dienstag, 12. Juni 2007

Theater in der Aula


"Im Himmel ist der Teufel los" heißt es am Donnertag und Freitagabend in der Aula unserer Schule.

Die Schulspielgruppe der 10. und 11. Klasse spielen ein lustige Faust-Parodie. Die Vorstellungen beginnen an den beiden Abenden um 19:30 Uhr. Die Aufführungen hat Frau guder-Späth mit den Schülerinnen und Schülern einstudiert.

Montag, 21. Mai 2007

Das perfekte Brautkleid in der Aula

Mit der Komödie "Das perfekte Brautkleid" tritt die Schulspielgruppe der 9. Klasse am Mittwoch, 23.5. und am Donnerstag, 24.5. in der Aula unserer Schule auf.

Die Gruppe hat das Stück unter der Leitung von Frau Guder-Späth einstudiert und auch schon bei den Bayreuther Theatertagen gespielt. Die Aufführung beginnt an beiden Tagen um 19:30 Uhr.

Sonntag, 13. Mai 2007

Theater im Seniorenheim


Im Rahmen der Sozialpartnerschaft mit der Bayreuther Diakonie besuchte die Schulspielgruppe der 5. bis 8. Klassen des RWG das Matthias-Claudius-Haus am Roten Hügel.

Vor den Senioren des Heims spielten sie unter der Leitung von Frau Guder-Späth „Die Bayreuther Stadtmusikanten.“ Auch wenn in dem Aufenthaltsraum etwas improvisiert werden musste, um das aktionsreiche Spiel über die Bühne zu bringen, freuten sich die Senioren des Matthias-Claudius-Hauses über die muntere Aufführung.

Montag, 7. Mai 2007

Das RWG bei den Schultheatertagen

Am Dienstag, 8. Mai und Mittwoch, 9. Mai finden die 2. Bayreuther Schultheatertage statt. Unsere Schule ist mit vier Aufführungen dabei.

Die Schulspielgruppe der 5. -7. Klassen zeigt am Dienstag ab 11.00 Uhr „Die Bayreuther Stadtmusikanten“.

Die Schulspielgruppe der Klassen 10 und 11 spielt am Dienstag ab 15:00 Uhr „Im Himmel ist der Teufel los“.

Anschließend ab 17:00 Uhr zeigt der Grundkurs Dramatisches Gestalten einige Szenen aus „Der Geizige“.

Am Mittwochnachmittag ist die Schulspielgruppe der Klassen 8 und 9 ab 15:00 Uhr mit der Komödie „Das perfekte Brautkleid“ an der Reihe.

Die Aufführungen sind im Europasaal im Zentrum an der Äußeren Badstraße. Bitte unterstützt die Anstrengungen der Schauspieler durch eueren Besuch!

Mittwoch, 28. März 2007

Frech und modern: Die Stadtmusikanten

Der Hahn von und zu Blaufeder ist Herr über einen Misthaufen und vier Punkhennen.

Jeder kennt das Märchen von den drei Stadtmusikanten: Weil sie von den Menschen verstoßen wurden, ziehen sie in die Welt hinaus, ihr Glück zu suchen. Dass sich aus dieser Vorlage ein burleskes Theaterstück machen lässt, zeigte die Schulspielgruppe der Klassen 5 bis 8 in der Aula unserer Schule.

Mit witzigen, modernen Texten, schrillen Kostümen, Tanz und Gesang machten sie aus der Vorlage der Gebrüder Grimm ein kurzweiliges und unterhaltsames Bühnenstück und zeigten, was passiert, wenn ein dichtender Esel, eine verwöhnte Katze, ein verpennter Hahn und ein schon etwas ergrauter Hund sich, verstärkt durch zwei zickige Ziegen, auf die Wanderschaft machen, um in einem Tonstudio einen selbst geschriebenen Song zum Besten zu geben - und das ausgerechnet in Bayreuth. So entspann sich eine aberwitzige Handlung mit Räubern, Punkhennen, viel Spielwitz und spritzigen Ideen, die Frau Guder-Späth für ihre Truppe ersonnen hatte. Das Publikum dankte es vielen Lachern und reichlich Applaus. Das Stück ist am Donnerstagabend um 19:30 Uhr noch einmal zu sehen.

Montag, 26. März 2007

Die Bayreuther Stadtmusikanten auf der Bühne

"Die Bayreuther Stadtmusikanten" heißt ein Theaterspiel, welches die Theatergruppen der 6., 7. und 8. Klassen in der Aula unserer Schule aufführen.

Die Komödie ist - wie der Titel verrät - an das Märchen angelehnt und doch ganz anders. Auf alle Fälle darf herzlich gelacht werden. Einstudiert hat die Inszenierung Frau Guder-Späth. Es gibt zwei Aufführungen, und zwar am 28. und am 29. März. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr.

Freitag, 23. März 2007

Viel Spielwitz auf der Bühne

Mit einer kurzweiligen Inszenierung von Molières Komödie „Der Geizige“ erfreute der Grundkurs Dramatisches Gestalten unter der Leitung von Frau Guder-Späth das Publikum im Kleinen Haus der Stadthalle.

An den beiden Aufführungsabenden zeigten sich die Akteure in blendender Spiellaune. Es war köstlich zu sehen, wie Max Weiß (K12) den geizigen Harpagon mimte, dessen ganzes Herz am Gelde hängt und der alles andere darüber vergisst. Weder die ausgekochte Intrigantin Frosine, nicht minder brilliant gespielt von Jessica Rieß (K13) noch Valère, ein falscher Haushofmeister, gespielt von Anja Reiß (K13) kommen so richtig gegen ihn an, und auch nicht das Glück seines Sohnes Cléante, gespielt von Fabian Babl (K12), und das seiner Tochter Elise, gespielt von Cornelia Töpert (K13), ist ihm so wichtig wie die im Garten vergrabene Schatztruhe mit 10.000 Talern.

Die hübsche Mariane, gespielt von Ann-Kathrin Möller (K13), will er hauptsächlich deshalb haben, weil sein Geiz sie seinem Sohn nicht gönnt. Die liebenden Paare dürfen sich erst finden, als der tot geglaubte Vater von Mariane und Valère erscheint (Katja Ulbrich, K13) und großzügigerweise die Hochzeiten finanziert. Bei all dem hatten die Schauspieler die Lacher des Publikums auf ihrer Seite.

Wesentlich zum Gelingen der Aufführung trugen die reichen Kostüme und das Bühnenbild von Herrn Just bei. In den anderen Rollen spielten Daniela Baumgärtner(K13), Franziska Berner (K12), Rebekka Böhnlein (K13), Stefanie Sakalow (K13) und Anka Strobel (K13),

Dienstag, 20. März 2007

Morgen ist Premiere

Gespannt fiebern die Schauspieler des Grundkurses Dramatisches Gestalten der Premiere ihrer diesjährigen Theaterinszenierung am Mittwoch, 21.3. entgegen.

Gespielt wird „Der Geizige“, eine Komödie recht frei nach Molière, was einen unterhaltsamen Theaterabend verspricht. Die Aufführung beginnt um 19:30 Uhr im Kleinen Haus der Stadthalle und es gibt noch Karten im Sekretariat und an der Abendkasse. Eine zweite Aufführung findet am Donnerstag, 22. 3., ebenfalls um 19:30 Uhr statt. Die Inszenierung wurde von Frau Guder-Späth vorbereitet. Das Bühnenbild ist von Herrn Just.

Freitag, 2. März 2007

Englisches Theater in der Aula

Eigentlich ist ein Ehekrieg keine lustige Angelegenheit. Dass ein munteres Dreiecksverhältnis auch komische Situationen heraufbeschwören kann, zeigte das White Horse Theatre den Schülern der Klassen 10 bis 13 in der Aula.

"Relatively Speaking" hieß ihr Stück, das in der englischen Originalsprache gespielt wurde. Die Schauspieler hatten viele Lacher auf ihrer Seite und wurden für die muntere Aufführung mit herzlichen Applaus belohnt.

Sonntag, 26. November 2006

Wenn Hungern zur Sucht wird

Ab wann wird eine Diät gefährlich? Dieser Frage ging eine Theateraufführung für die 8. Klassen unserer Schule nach. „Hunger?! Der Killer in mir“ hieß der Titel eines Theaterstückes, das der Weimarer Kulturexpress in der Aula spielte.

Wie alle wissen, ist Bulimie die Ess- und Brechsucht. Die Betroffenen müssen nicht besonders dünn sein, sie können auch ganz normal oder übergewichtig aussehen. Bulimie scheint am Beginn wie die perfekte Lösung: So viel und so oft essen zu können, wie man will, ohne zuzunehmen. Doch wie jede Sucht lässt einen Bulimie nicht mehr los. Irgendwann hassen die Opfer sich und ihren Körper, fühlen sich als Versager, wobei oft der "Hunger" nach Anerkennung hinter der Sucht steckt.
Diesen Zusammenhang verdeutlichte der Weimarer Kulturexpress in seinem Zwei-Personen-Stück, das bei den Schülern auf waches Interesse stieß:
Mara ist 15 Jahre alt, äußerlich die Prinzessin, tough und doch innerlich verletzlich, was sie durch ihre große Klappe und ihr unnahbares Auftreten zu verbergen weiß. Sie ist die Anführerin in der Mädchenfreundschaft.

Nele ist 15 Jahre alt, ein gutes Stück größer als Mara und auch weiblicher. Sie hängt sehr an Ihrer Freundin, mit der sie seit Kindheitstagen zusammen ist. Doch dann beginnt sich fast unmerklich bei Mara durch eine nicht erwiderte Liebe etwas zu verändern: Sie wiegt sich täglich. Die Waage bestimmt ihren Tag, sie experimentiert mit Diäten, zählt Kalorien und verspottet Ihre Freundin als „fette Kuh".



Zuerst macht Nele noch mit, und schließt mit ihrer Freundin Wetten ab, wer weniger essen kann und wer die Härtere ist, das heißt schneller abnehmen kann. Gut wenn sie abgenommen haben, aber nur 100 Gramm zunehmen wäre eine Sünde und wird mit noch weniger Kalorienzufuhr bestraft. Doch dann wird ihr klar: Das ist kein Spiel mehr, das ist eine Krankheit. Aber Mara lacht sie nur aus: „Mir fehlt nichts!“ Doch ihr Aussehen kann sie nicht mehr richtig beurteilen...

Die Schüler folgten der Aufführung mit gespannter Aufmerksamkeit und bedankten sich bei den Schauspielern mit einer engagiert geführten Schlussdiskussion.